Samstag, 21. Februar 2009

Gelees


Auf dem Foto sieht man fünf verschiedene Gelees,
die alle nach dem gleichen Prinzip hergestellt wurden.

So eine Art GR ist folgendes:

1250 ml Fruchtsaft
500 g Gelierzucker 3:1

Nach etlichen Versuchen ist diese Variante jetzt mein Favorit.
Sie wird schön fruchtig und ist nicht so süß.

Von links nach rechts:

Johannisbeere mit Sherry
1000 ml Johannisbeersaft
250 ml Sherry

Saft und Gelierzucker mischen und nach Anweisung aufkochen.
Dann erst den Sherry zugeben.
In Twist-Off-Gläser füllen, 5 Min auf den Kopf stellen,
wieder umdrehen und abkühlen lassen.

Apfel
1250 ml Apfelsaft
Zimt

Gelee nach Anweisung zubereiten und mit Zimt geschmacklich abrunden.

Orange/Zitrone - Grapefruit - Blutorange
je 1250 ml Saft für Orange/Zitrone und Grapefruit
1150 ml Saft für Blutorange
100 ml Campari

Arbeitsvorgang ist wie oben.

Anmerkung: Die Zitrusfrüchte werden mit diesem Gelierzucker nicht sehr süß.
Es ist natürlich Geschmacksache, ich mag es gerne so.

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Wer süßere Gelees möchte, kann auch z.B. Gelierzucker 2:1 verwenden,
dann muß aber unbedingt die Anweisung beachtet werden, da sich die Mengenverhältnisse ändern.

Kirsch-Creme


1 GR warm abgeschlagene Creme mit Kirschsaft

etwas Obst zur Dekoration

GR - warm abgeschlagene Creme

2 Eigelb
50 g Zucker
25 g Speisestärke
ggf. Aroma
1/2 l Flüssigkeit


Eigelb und Zucker solange mit dem Mixer aufschlagen, bis der Zucker gelöst ist.
Dann die Speisestärke und ggf. das Aroma zufügen, gut verrühren.
Danach unter Rühren die Flüssigkeit zugeben.

Die Mischung nun in einem Topf einmal kurz unter Rühren aufkochen.

Umfüllen und erkalten lassen.

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Diese Variante eines Desserts ist eine gute Alternative zur einfach gekochten Creme und eignet sich m.E. besser, wenn man Fruchtsäfte verarbeiten möchte.

Brokkoli mit Käsesoße


500 g Brokkoli
1 GR gebundene Soße ohne Zwiebel
mit 1/2 Brokkoliwasser und 1/2 Milch

50 g Käse
Muskatnuß

Brokkoli in Salzwasser bißfest kochen und abgießen.
Kochwasser auffangen.

Die Soße herstellen, Käse zufügen, schmelzen lassen und mit Muskatnuß abschmecken.

Dazu: Schnitzel, Salzkartoffeln

Donnerstag, 19. Februar 2009

Arme Ritter


2 altbackene Vollkorn-Brötchen
1/4 l Milch
1/2 Glas abgetropfte Kirschen
50 g gehackte Mandeln
50 g Rosinen
Zimt
1 Ei
150 ml Sahne / Milch
1 P. Vanille-Zucker
Butter / Pflanzencreme

Zunächst die Brötchen in der Milch einweichen.
Dann leicht ausdrücken und in eine feuerfeste, gefettete Form schichten.
Darauf die Kirschen, Mandeln und Rosinen verteilen.
Mit Zimt bestäuben.
Sahne /Milch mit Ei und Vanille-Zucker verquirlen.
Über die Brötchenmasse geben.
Mit Butterflöckchen / etwas Pflanzencreme abschließen.

Backzeit: hier ca. 30 Min. 180° / Umluft

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Die fertige Speise kann sowohl kalt als auch heiß serviert werden.
Da sie so nicht sehr süß ist, kann ruhig noch mit Zucker oder Zucker/Zimt-Mischung nachgesüßt werden.
Vanillesoße gibt den Extra-Pfiff.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Bananenkuchen


Ein Bananenkuchen, der leicht und locker wird.
Bei herkömmlichen Rezepten wird es wohl mal "matschig"


3 Eier
170 g Zucker
2 TL Vanillezucker
125 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g geschmolzene, abgekühlte Butter/Margarine
1-2 zerdrückte Bananen
100 g Schokoladenkuvertüre.

Eier, Zucker und Vanillezucker aufschlagen,
bis eine dickliche Masse entsteht.
Mehl und Backpulver mischen, durchsieben
und abwechselnd mit der Butter unterrühren.
Zum Schluss die Banane/n unterheben.

In die Form füllen, der Teig ist ziemlich dünnflüssig, ähnlich Biskuit.

Backzeit: ca. 55 Min, 175°C - Umluft

Kuchen aus der Form lösen, abkühlen lassen
und mit Kuvertüre überziehen.

Schmeckt am besten, wenn er 1-2 Tage durchziehen kann.

very british: lemon curd


60 g Butter
250 g Zucker
3 Eier
Saft von 2-3 Zitronen
evtl. abgeriebene Zitronenschale

Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen,
die Eier unterrühren.

Dann die Masse in eine Metallschüssel geben und ins Wasserbad setzen.
Saft von 2 - 3 Zitronen unterrühren, evtl. noch abgeriebene Schale
Jetzt das Ganze so lange mit einem Schneebessen aufschlagen,
bis eine dickliche Masse entstanden ist.

Das dauert ein Weilchen und gibt schöne Muckis.

Fertiges Lemon Curd in ein Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Hält sich - theoretisch - ca. 1 - 2 Wochen.
Die Menge ist soviel, wie in dem Glas.

Wird in U.K. gerne zu Gebäck und Toast gegessen,
aber schmeckt auch "deutsch" zu Quarkspeisen und Milchreis.

Champignon - Pastete


80 g losen Reis
500 g frische Champignons
3 mittelgroße Schalotten /1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
50 g Haselnußkerne
1 TL getrockneter Thymian
50 g Butter / Margarine
2 Eier
250 ml Sahne

Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Den Reis nach Packungsanweisung kochen und etwas abkühlen lassen.
Die Pilze, Schalotten, Knoblauch und Nüsse hacken.
Mit dem Thymian mischen .
Diese Mischung in zwei Gängen in Fett in einer großen Pfanne / WOK anbraten.
In eine Schüssel geben.
Reis, Eier und Sahne unterheben.
Salzen und pfeffern.

Eine gefettete Pastetenform füllen und ohne Deckel garen.

Garzeit: hier ca. 60 Min. bei 180°C (Umluft)

Evtl. Die Form gegen Ende der Garzeit abdecken.

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Diese Pastete reicht als Vorspeise für 4-6 Personen.
Dann kann sie auch kalt serviert werden.
Ich reiche dazu dann gerne eine Allioli - fertig gekauft

Sie kann auch warm gegessenwerden,
dann aber besser als Hauptspeise für 4 Personen
mit Salat und Vollkorn-Stangenbrot

Anmerkung: Falls man Gäste erwartet, empfiehlt es sich,
weiße Champignons zu nehmen, da dann die Optik der
Pastete schöner wird.
Zum Selberessen ziehe ich die braunen Pilze vor,
da diese aromatischer sind.
Pastete auf dem Foto ist mit dunklen Champignons zubereitet.

Sonntag, 1. Februar 2009

Schoko-Creme mit Nüssen











1 GR einfach gekochte Creme ohne Zucker im Schüttelbecher
1/2 Tafel Nuss-Schokolade

Die Schokolade kleinbröseln und in der Milch schmelzen.
Mit den restlichen Zutaten nach Anweisung weiter verfahren.
Da die Schokolade schon süß ist, richtet sich in dem Fall die Zuckerzugabe
nach dem persönlichen Geschmack.
Creme in einer Schüssel auskühlen lassen.
Evtl. mit gehackten Nüssen und Sahne dekorieren und/oder mit Obst reichen.

Tip: Für diese Variante der Creme kann natürlich jede Art
von Schokolade genommen werden.
Auch ca. 20 g Nougat ist lecker.

GR - einfach gekochte Creme

1/2 l Milch
30 g feine Stärke (Mondamin)
30 g Zucker
(1 Eigelb)
(1 Eiweiß)

Etwas Milch mit der Stärke, dem Zucker und ggf. dem Eigelb
in einen Schüttelbecher geben und gut verquirlen.
Die restliche Milch stark erhitzen, dann den Inhalt des Schüttelbechers zugeben
und die Mischung einmal aufkochen.
Während der ganzen Zeit gut mit einem Schneebesen rühren.
Topf vom Herd nehmen und die Creme leicht abkühlen lassen.
Unterdessen ggf. das Eiweiß schlagen und den Eischnee so unterziehen,
dass noch Flöckchen zu sehen sind.

Tip: Das Ei gehört zwar zu der Creme, deshalb steht es auch in Klammern.
Ich lasse es immer weg, weil es meines Erachtens den Geschmack nicht verändert,
nur die Optik, weil es durch den Eischnee etwas lockerer wird.
Wer mag, darf natürlich gerne mit Ei zubereiten.

Kotelett mit Paprikasoße


1 GR helle gebundene Soße mit je 250 ml Milch und Brühe
1 rote Paprikaschote
1 Kotelett

Die Soße nach Anweisung zubereiten und die gewürfelte Paprikaschote zugeben.
Zusätzlich mit Paprika pikant abschmecken.
Wer möchte, kann die Soße auch kurz mit dem Stab pürieren.

Das Kotelett kann je nach Geschmack paniert oder natur gebraten werden.

Dazu: Salatmischung aus Feldsalat, Chicorree und Mandarinenstückchen
mit Sophies Dressing und Sonnenblumenkernen
Salzkartofflen

Sophies Dressing

150 g Naturjoghurt/Dickmilch/Schmand/saure Sahne
1 EL Zitronenoel
1 geh. TL Salatfix (die in den Tütchen)
Petersilie, Schnittlauch, Dill
evtl. etwas Süßstoff
evtl. etwas Mineralwasser

Alle Zutaten gut mit einem Schneebessen verrühren und etwas aufschlagen.
Evtl. mit etwas Mineralwasser mischen, falls es zu dickflüssig ist.

Entweder unter den Salat mischen oder separat reichen.

Wurstsalat


200 g (Geflügel) Mortadella
1/2 Kopf Salat (Kopfsalat/Eisberg/Chinakohl etc)
1/2 Gurke/2-3 Tomaten
2 Zwiebeln
2 hartgekochte Eier
1 Bund Radieschen

Salat in eine Schüssel geben,
darauf dann Gurkenscheiben oder Tomatenstücke, Zwiebelringe,
Ei-Achtel und Radieschenscheiben schichten.
Die Wurstscheiben tütenförmig aufrollen und dazwischen setzen.

Dazu: Dressing nach Wunsch, Laugenbrezel, Baguette, Toast
hier: Sophies Dressing

Vanille-Quark mit Erdbeere


250 g Magerquark
Zucker/Süßstoff
Milch
1/2 P. Vanillepuddingpulver
1 EL Erdbeermarmelade oder einige pürierte Erdbeeren

Den Quark mit der Milch und dem Puddingpulver glattrühren.
Die Marmelade zunächst mit etwas warmen Wasser glattrühren und dann unterheben.
Danach erst nach Geschmack süßen, da die Marmelade ja schon süß ist.
Bei frischen Früchten wird evtl. mehr Süße gewünscht.

Tip: Die Speise kann natürlich auch mit anderen Früchten oder Marmeladen verfeinert werden.