Dienstag, 27. Januar 2009

Gemüsepuffer













300 g Kartoffeln
250 g Möhren
250 g Kohlrabi
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Ei
80 g feine Haferflocken
50 g Parmesan
Salz, Pfeffer
Chilipulver, Muskatnuss
Pflanzenoel oder Pflanzencreme


Kartoffeln, Möhren, Kohlrabi und Zwiebel fein raspeln oder besser noch reiben.
Masse mit gepresstem Knoblauch, Ei, Haferflocken und Parmesan gut vermischen
und mit Salz, Pfeffer, Chilipulver und Muskatnuss herzhaft abschmecken.
Fett in der Pfanne erhitzen und nacheinander kleine Fladen ausbacken.

Dazu: Hier ein fertiger Peperoni-Dip, aber da darf alles zu, was schmeckt.

Milchreis mit Nussgeschmack


..die gibt es ja von Dr. Oetker / Müller Milch zu kaufen, aber ich habe jetzt mal selbst einen gekocht....


1 l Milch
200 g - 250 g Milchreis
- die Menge richtet sich nach der gewünschten Konsistenz -
50 g Haselnussglasur
evtl. Zucker oder Süßstoff

Zunächst die Milch in einem Topf erhitzen.
Den Milchreis zugeben und unter Rühren bis kurz vor dem Kochen weiter erhitzen.

- auf jeden Fall den Topf nicht aus den Augen lassen -

Dann die Temperatur auf ganz kleine Flamme drehen , Topf schließen und den Reis quellen lassen.
Ab und zu nachschauen und umrühren.

Dauert ca. 60 Min.

Die Haselnussglasur schmelzen - geht gut in der Microwelle - und unter den Reis mischen.
Da die Glasur süß ist, habe ich keinen Zucker mehr zugefügt, aber wer möchte, darf ruhig noch nachsüßen.


Kann warm und kalt gegessen werden, sowohl als vollwertige Mahlzeit als auch zum Dessert.
Evtl. mit gemahlenen Nüssen bestreuen

Montag, 26. Januar 2009

Kohlkuchen


Ja, gebe zu, auf dem Bild sieht man kaum was, aber es stammt noch aus dem Strickblog.
Ich gelobe Besserung.
Der Kohlkuchen ist übrigens unten mittig.


1 GR salziger Mürbeteig
150 g Blumenkohl
150 g Rosenkohl
1 GR helle geb. Soße aus 1/2 Milch und 1/2 Brühe oder Gemüsewasser ohne Zwiebel
50 g geriebenen Käse
100 g gekochten Schinken
1 EL gehobelte Mandeln


Mit dem Mürbeteig eine Pie-Form auskleiden.

Das Gemüse in Salzwasser kochen, gut abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen.

- Bitte beachten: Jeder mag sein Gemüse anders. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, wenn das Gemüse zu weich gekocht wird, und dann nochmal durch den Backvorgang weitergegart wird, schmeckt es mir nicht mehr. Gerade Rosenkohl und Blumenkohl. Somit ist es jetzt eine reine Geschmacksache, wonach sich die Garzeit des Gemüses richtet. Ich koche es nur so lang, bis es noch deutlich Widerstand leistet beim Anstechen, also noch nicht mal bißfest, wobei sich das natürlich auch nach der späteren Backzeit richtet.
Ja, sorry, ist wohl etwas kompliziert, aber ich möchte eben vermeiden, dass der Geschmack unter einer zu langen Garzeit leidet. -

Die Käse-Soße herstellen und über das Gemüse geben.

Gekochten Schinken würfeln und mit den Mandeln in einer beschichteten Pfanne fettfrei rösten.
Auf der Soße verteilen.

Backzeit: ca. 55 Min, 180°C / Umluft

Vor dem Servieren mit Petersilie oder Schnittlauch bestreuen

Joghurt-Pie


..den mag ich immer wieder gerne, ein fester Bestandteil meines Repertoires...
Ja, gebe zu, auf dem Bild sieht man kaum was, aber es stammt noch aus dem Strickblog.
Ich gelobe Besserung.
Der Pie ist übrigens oben links zu sehen.


125 g grüne Nudeln
80 g gehackte Zwiebeln
Salz, Pfeffer
250 g Tomaten
175 g Joghurt
1 Ei
75 g geriebener Käse
Salz, Pfeffer, Oregano


die Nudeln abkochen, Zwiebeln in der Pfanne dünsten,
beides mischen, salzen, pfeffern
und in eine gefettete, feuerfeste Form geben.
Tomaten in Scheiben schneiden und auf den Nudeln verteilen.
Restliche Zutaten gut mischen und über den Pie gießen.

Backzeit: ca. 20 - 30 Min, 180°C / Umluft

Allgemeine Hinweise

..wäre mir ja fast entfallen, da ich über sowas gar nicht mehr nachdenke...

hier also ein paar Informationen, die ich dann in den eigentlichen Rezepten nicht mehr erwähne. In den professionellen Kochbüchern wird ja bei jedem Rezept nochmal der ganze Vorgang wiederholt,
aber ich denke, dass ich das nicht brauche....

1. Es ist natürlich klar, dass Gemüse vor der Verarbeitung gewaschen und geputzt wird.

2. Die Garzeiten können nur Anhaltspunkte sein, denn es richtet sich sehr nach dem individuellen Gerät.
Und jeder weiß wohl selbst am Besten, wie er eigene Backofen "tickt".
3. Backformen und Auflaufformen werden vor dem Gebrauch immer eingefettet
und evtl. mit Semmelbröseln/Haferflocken bestreut oder mit Pergament ausgelegt, es sei denn, sie sind aus Silikon.
4. Alle Rezepte sind, wenn nicht anders angegeben, für 4 Personen berechnet.
Das gilt nicht für die Kategorie "Resteverwertung".

Joghurt/Quark/Frucht


Plünderung der Reste im Kühlschrank

Ich habe diese Kombination einfach mal ausprobiert und es schmeckt lecker

1 kleines Fruchtjoghurt - hier: Maracuja
200 g Magerquark
evtl. noch Zucker oder Süßstoff
und ich hatte noch einen ganz kleinen Rest selbstgemachtes Apfelmuß, dass habe ich auch dazu getan

Alles gut miteinander verrühren und evtl. noch nachsüßen. Das hat eine gute Konsistenz durch den Quark, auch der Fruchtgeschmack geht nicht verloren, ist halt nur nicht ganz so intensiv.

Überbackenes Gemüse


Was mache ich nur mit all den Resten?
..eine Frage, die sich meist nach Wochenenden stellt.

Hier ist meine Idee von heute, die natürlich jederzeit der indivuellen Situation angepasst werden kann.

Reste von:
Blumenkohl
Salzkartoffeln
ein paar weiche Tomaten
etwas Fett für die Form

Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, einen Moment warten,
dann die Haut abziehen und in Stücke schneiden.
Auch den Blumenkohl und die Kartoffeln.
Alles zusammen in eine leicht gefettete Auflaufform gegeben.

Darüber eine Soße aus folgenden Zutaten geben:

1 GR helle gebundene Soße ohne Zwiebel - die kann man besser mit zum Gemüse geben
50 g Schmelzkäse oder anderen schmelzbaren Käse
etwas getrockneten Dill, Petersilie und Schnittlauch
Das dann im Backofen überbacken.

Backzeit: ca. 30 Min, 180°C / Umluft.
Vor dem Servieren mit getrockneter Petersilie bestreuen

PS.: Wer will kann noch kleine Schinkenstückchen oder gek. Schinken dazu geben.

GR - Hackfleischteig

250 g Hackfleisch nach Belieben
1 gewürfelte Zwiebel
1 eingeweichtes Brötchen oder 40 g Semmelbrösel
1 Ei
Salz, Pfeffer
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Hackfleisch ist ja wirklich ein Allround-Produkt, man kann es so z.B. als Frikadelle gebrauchen oder als Füllung.

GR - helle gebundene Soße

40 g Fett
40 g Mehl
1 gewürfelte Zwiebel
1/2 l Flüssigkeit
Salz, Pfeffer
Fett im Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten.
Das Mehl zugeben, gut umrühren und einen Augenblick schwitzen lassen.
Dann den Topf vom Herd nehmen und etwas Flüssigkeit angießen.
Alles gut glatt rühren und den Vorgang so lange wiederholen, bis keine Klümpchen mehr da sind.
Den Topf zurück auf den Herd stellen, Soße aufkochen lassen, Hitze reduzieren und garen.
Garzeit: 7 Min
Mit Salz und Pfeffer würzen.
Für eine dunkle Soße läßt man das Mehl etwas anbräunen,
aber Vorsicht, wird leicht bitter.
Ansonsten ist das Verfahren identisch

GR - Hefeteig

So, nun kommen wir zum "Lieblingskind" der Hausfrau. Ich gebe ehrlich zu, dass ich mich jahrelang davor gedrückt habe, mit Hefe zu backen, weil ich es einfach nicht gebacken kriegte - ganz genau. Bis mir dann eine Freundin in Oslo es nochmal genau gezeigt hat, seitdem kann ich es. Allerdings arbeite ich am liebsten mit frischer Hefe, aber Trockenhefe mag wohl auch den Zweck erfüllen.

Hefevorstück:
1 EL Milch
1 TL Zucker
1 Würfel Hefe
2-3 EL warmes Wasser

Gut miteinander verrühren und gehen lassen, kann auch bei 50°C im Backofen sein. Microwelle empfehle ich nicht, da diese ja nur erwärmt, aber nicht den Gärungsprozess in Gang setzt.

In der Zischenzeit folgende Zutaten in die Rührschüssel geben:

500 g Mehl
80 g Zucker
1 Prise Salz
80 g geschmolzenes Fett - das darf man ruhig in der Microwelle machen
1 Ei
warme Milch - max. 1/4 Liter

Ganz wichtig: frische Hefe darf nie direkt mit Salz in Berührung kommen, dann vergeht die Triebkraft

Wenn das Vorstück gut aufgegangen ist, alle Zutaten mischen. Je wärmer sie sind, desto besser. Die Menge der Milch richtet sich nach der Konsistenz des Teiges, so dass man da ein bißchen schauen muß. Es darf nicht kleben. Alles gut durchkneten und mit einem Tuch bedeckt an einem warmen Ort gehen lassen - aber nicht auf der Heizung, dazu später noch was.

Jetzt ist noch folgendes bei der Herstellung zu beachten:
Das ist ein Rezept für z.B. einen Obstboden, einfache Brötchen oder Zöpfe.
Wenn aber mehr Zutaten in den Teig sollen, wie z.B. bei einem Stollen, oder aber auch anderes als weißes Mehl benutzt werden soll, dann muß auch die Menge der Hefe erhöht werden. Weil ja logischerweise der Teig schwerer wird, reicht dann die "einfache" Triebkraft nicht mehr aus.

GR - gebundene Suppe

40 g Fett
1 gewürfelte Zwiebel
40 g Mehl
1 L Flüssigkeit
Salz und Geschmackszutaten

Fett im Topf schmelzen und die Zwiebel darin dünsten, bis sie glasig ist.
dann das Mehl darüber geben und verrühren, aufpassen, dass es nicht zu dunkel wird.
Nun den Topf von Herd nehmen, etwas Flüssigkeit angießen, glatt rühren und das so lange wiederholen, bis keine Klumpen mehr da sind.
Jetzt darf der Topf wieder auf den Herd.
Suppe aufkochen, Hitze reduzieren und das Mehl garen lassen.

Garzeit: 10 Min

Ganz wichtig: Falls man die Suppe säuern möchte, z.B. mit Zitrone oder Wein, darf sie danach nicht mehr kochen, sonst gerinnt sie.

GR - Biskuitteig

1 Ei
1 EL warmes Wasser
50 g Zucker
50 g Mehl

Das ist die Grundmasse für den Biskuitteig. Je nach Größe des Kuchens vervielfacht sich nun die Menge.
Biskuitrollen werden meist mit 3 Eiern gebacken, Tortenböden, die geteilt werden sollen, mit 4 Eiern.
Also ist die Anzahl der Eier maßgeblich für alle anderen Zutaten

Hier ein GR für Bikuitteig von 3 Eiern

3 Eier
3 EL warmes Wasser
150 g Zucker
150 g Mehl
1 TL Backpulver

Schaummasse 1: Eier trennen, die drei Eiweiß mit 50 g Zucker steif schlagen und kühl stellen

Schaummasse 2: die Eigelb, das Wasser und den restlichen Zucker schaumig schlagen, bis die Masse weiß ist - wird ganz sämig

Schaummasse 1 auf Schaummasse 2 geben, darüber das mit demBackpulver gemischte Mehl sieben und ganz locker mit einem Schneebesen - nicht mit dem Mixer - unterheben, so dass ein luftiger Teig entsteht.

GR - Rührteig

250 g Butter/Margarine bei Zimmertemperatur
5 Eier
200 g Zucker
(2 P. Vanillezucker/wenn gewünscht)
1 P. Backpulver
500 g Mehl
evtl. Milch bei Zimmertemperatur
Das Fett mit dem Mixer in einer Schüssel schaumig schlagen.
Dann abwechselnd die Eier und den Zucker zugeben und jedesmal so lange rühren, bis eine glatte Masse entstanden ist.
Das Mehl mit dem Backpulver mischen und auf die Masse sieben.
Alles gut verühren, evtl. mit Milch geschmeidiger machen.
Ein Rührteig ist gut, wenn er schwerreißend vom Löffel fällt

GR - Mürbeteig/salziger Mürbeteig

125 g kalte Butter/Margarine
1 Ei
100 g Zucker
(1 P. Vanillezucker/wenn gewünscht)
1/2 P. Backpulver
250 g Mehl

Ich setze jetzt einfach mal voraus, dass Ihr alle eine Küchenmaschine habt, ansonsten geht es natürlich auch mit dem Mixer. Die alte Methode, alle Zutaten auf den Tisch oder die Arbeitsplatte zu geben und dann hackenderweise zusammen zu kneten, ist nix als eine riesige Schweinerei. Ich bin mal so frei, und rate davon ab.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und entweder in der Küchenmaschine rühren oder mit dem Mixer, bis ein Teig entstanden ist, der beim Anfassen nicht mehr klebt. Nocheinmal gut durchkneten, in eine Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Min in den Kühlschrank stellen.
Der salzige Mürbeteig wird genauso zubereitet, allerdings ohne Zucker und dafür etwas Salz nach Geschmack

G R U N D R E Z E P T E

In den folgenden Kategorien stehen die Grundrezepte, die dann später nur noch als GR auftauchen.
Diese sind fast immer die Basis für meine Koch- und Backvergnügen.
Meine Intension ist ja auch, leckere Dinge zuzubereiten, aber ohne besonders großen Aufwand.
Mal ganz ehrlich, wer hat denn heute noch wirklich Zeit, sich intensiv damit zu befassen?
Ich kann gut verstehen, wenn man abends abgespannt von der Arbeit kommt, dass man dann leichter eine Pizza oder so in den Backofen schiebt, als sich noch an den Herd zu stellen.
Aber wenn's auch ohne großen Aufwand geht?
Ich freue mich, wenn ich Euch ein paar Anregungen geben darf.
PS: Ich gehe natürlich davon aus, dass eine erfahrene Hausfrau weiß, wie man das ein oder andere zubereitet.
Aber ich denke auch mal, dass vielleicht ein paar junge Mädels oder Jungs Interesse an den Rezepten haben, und da sind ausführliche Informationen schon ziemlich hilfreich.

Sonntag, 25. Januar 2009

Hier entsteht...

mein neuer Blog, der sich nur mit Kochen, Backen und Sonstigem rund ums Essen und Trinken
befasst. Vielleicht möchtet Ihr ja eine Inspiration mitnehmen.
Seid herzlich dazu eingeladen.
Viel Spaß beim Stöbern
Sophie